A.S.V. Fischwaid Herzogenrath e.V. 1963

Satzung:


I. Verfassung

 

 

 

§ 1 Name – Sitz – Geschäftsjahr – Verbände

  1. Der Verein trägt den Namen A.S.V Fischwaid Herzogenrath e.V. 1963. Er hat seinen Sitz in 52134 Herzogenrath und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Aachen V.R. 1271 eingetragen. Der Gerichtsstand ist Aachen.
  2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Vom 1. Januar – 31.Dezember
  3. Der Verein ist Mitglied des Rheinischen Fischereiverbandes von 1880 e.V. Bezirk Eifel und des Landessportbundes Nordrhein – Westfalen e.V.

 

§2 Aufgaben

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und mittelbar gemeinnützige Zwecke.
    1. Hege und Pflege des Fischbestandes in den heimischen Gewässern durch zweckdienliche Maßnahmen aller Art.
    2. Schaffung und Bereitstellung der hierfür erforderlichen Anlagen und Einrichtungen, Nutzbarmachung, Erhaltung sowie Pacht von Vereinsgewässern.
    3. Abwehr und Bekämpfung schädlicher Einflüsse und Einwirkungen auf den Fischbestand, die Gewässer im Allgemeinen, vornehmlich aber der Vereinsgewässer.
    4. Förderung der Vereinsjugend,
    5. Förderrung der Gemeinschaft der Mitglieder.
  2. In Fragen der Parteipolitik, Nationalität, Religion und Rasse ist der Verein neutral.
  3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke
  4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  5. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung sowie Aufhebung des Vereins weder die eingezahlten Beiträge zurück, noch haben sie irgendeinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
  6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  7. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig, Die Erstattung, ihnen entstandener Kosten und Auslagen ist zulässig.
  8. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen nach einer Sperrfreist von 3 Jahren (drei) mit 50% der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (D.L.R.G.) und mit 50% dem Deutschen Roten Kreuz (D.R.K.) zu.

 

II. Mitgliedschaft

 

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Peron werden, die das 10. Lebensjahr vollendet hat, und jede juristische Person.
  2. Aktive Mitglieder über 18 Jahre, die den Vereinszweck im Sinne von §2 Abs. 1 Buchstabe a) der Satzung im bzw. für den Verein betreiben.
  3. Mitglieder die, das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben sind Jugendliche.
  4. Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die die Zwecke des Vereins unterstützt und sich zu seinen Zielen bekennt, ohne selbst die Angelfischerei beitreibt oder Casting auszuüben.
  5. Die Mitgliedschaft im Verein begründet gleichzeitig die mittelbare Mitgliedschaft in den in §1 Abs. 3 der Satzung genannten Organisationen.

 

§4 Erwerb der Mitgliedschaft

 

  1. Die Mitgliedschaft wird erworben aufgrund eines schriftlichen Aufnahmeantrages, der Vor- und Familienname, Geburtstag, Geburtsort, Wohnung und Beruf beinhaltet.
  2. Bei Jugendlichen muss der Aufnahmeantrag auch vom gesetzlichen Vertreter unterschrieben sein. Gleichzeitig hat dieser eine schriftliche Erklärung dahin abzugeben, dass er mit der Satzung des Vereins, seiner Gewässerordnung und andren Ordnungen sowie seiner Jugendordnung einverstanden ist,
  3. Senioren u. Jugendliche der Stadt Herzogenrath werden bei der Aufnahme bevorzugt.
  4. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand einstimmig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.

Pflichtarbeitseinsatz

 

  1. Die Mitglieder sind verpflichtet, nach näherer Weisung durch den Vorstand, jährlich eine Bestimmt Anzahl von Stunden zur Erhaltung oder Verbesserung der Zustände und Bedingungen an unserem Vereinsgewässer und Anlagen zu arbeiten.
  2. Ehrenmitglieder, sowie Schwerbehinderte mit einem Grad der Behinderung von wenigstens 50%, Inaktive und Jugendliche sind von der Verpflichtung gem. Abs. 1 befreit.
  3. Auf begründeten Antrag und in besonderen Fällen kann der Vorstand von den Verpflichtungen nach Abs.1 Befreiung erteilen.
  4. Im Falle der Nichtableistung wird ein Ersatzgeld fällig.

 

§5 Ehrenmitglieder

 

  1. Zu Ehrenmitgliedern können Mitglieder oder Dritte ernannt werden, die sich im besonderen Maße m den Verein verdient gemacht haben. Dabei kann besonders verdienten früheren Vorsitzenden der Titel Ehrenvorsitzender und (Präsident) verliehen werden.
  2. Die Abstimmung in der Mitgliederversammlung erfolgt ohne vorhergehende Aussprache.

 

§6 Verlust der Mitgliedschaft

 

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt (Kündigung) oder durch Ausschluss aus dem Verein sowie bei dessen Auflösung.
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand und Rückgabe des Ausweises.
  3. Ein Mitglied, das den Jahresbeitrag nicht bis zum 31. Januar des Kalenderjahres bezahlt hat, ist ohne jede weitere Anhörung aus dem Verein ausgeschlossen.
  4. Der Vorstand kann den Vereinsausschluss beschließen, wenn ein Mitglied,
    1. Grob gegen die Satzung verstoßen hat,
    2. Dem Verein schuldhaft einen erheblichen materiellen oder ideellen Schaden zugeführt oder,
    3. Anlass zu erheblichen oder wiederholten Streitigkeiten gegeben und dadurch den Vereinsfrieden oder die Kameradschaft nachhaltig gestört oder,
    4. Sich besonders grob unsportlich verhalten hat oder,
    5. Vor oder nach seiner Aufnahme ehrenrührig oder strafbare Handlingen von Bedeutung begangen oder,
    6. Einen erheblichen Verstoß gegen fischereiliche Vorschriften, (z.B. Landes-Fischereiordnung, Verbands – Vereinsordnungen) oder die Grundsätze der Fischwaidgerechtigkeit begangen hat.
  5. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied der erhobene Vorwurf schriftlich bekannt zu machen und ihm Gelegenheit zu geben, sich binnen einer Frist von 2 Wochen nach Bekanntgabe dazu zu äußern. Eine schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Beschlussfassenden Vorstandssitzung zu verlesen.
  6. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen.
  7. Bei Beendigung der Mitgliedschaft sind der Fischereierlaubnisschein, der Fischpass, sowie sonstiges Vereinseigentum ohne Vergütung zurückzugeben. Ggfls. erfolgt Kraftloseerklärung.

 

 

III. Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

 

§7 Aufnahmegebühr, Beitrag und andere Geldschulden

 

  1. Mit der Aufnahme werden die einmalige Aufnahmegebühr und der volle Jahresbeitrag, sowie die Gebühr für den Fischerpass sofort fällig.
  2. Der Jahresbeitrag muss in einem Betrag bis spätestens 31-Januar des Kalenderjahres bezahlt worden sein.
  3. Bei wirtschaftlich schwach gestellten Mitgliedern oder in besonderen Fällen kann der Beitrag auf Antrag durch den Vorstand ermäßigt oder gestundet werden.
  4. Jugendliche zahlen einen ermäßigten Beitrag und eine ermäßigte Aufnahmegebühr.
  5. Inaktive zahlen einen ermäßigten Beitrag.
  6. Fördernde Mitglieder zahlen in der Regel keinen festen Beitrag.
  7. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

 

§8 Bindungswirkung, Aushändigung der Satzung

 

  1. Mit seinem Beitritt erkennt das Mitglied die Bestimmungen der Satzung sowie der anderen Vereinsvorschriften al verpflichtend an.
  2. Das Mitglied ist verpflichtet, die Bestimmungen der Satzung, der Gewässerordnung und der anderen Vereinsvorschriften einzuhalten, die Vereinstreue, den Vereins - und den Versammlungsfrieden sowie die Vereinskameradschaft zu wahren, die Grundsätze der Fischweidgerechtigkeit und die fischereirechtlichen Bestimmunen zu beachten, bei sportlichen Ausübung der Angelfischerei und des Casting - Sport Fairness und sportlichen Anstand zu zeigen sowie alles zu unterlasse, was dem Verein einen materiellen oder ideellen Sachen zufügt oder sonst seinen Interessen zuwiderläuft.
  3. Ein Exemplar der Satzung ist jedem Mitglied auszuhändigen.

 

§9 Beachtung der Fischereivorschriften

 

      Die Mitglieder verpflichten sich besonders, die gesetzlichen Bestimmungen, Verordnungen, Erlasse und andere behördlichen Anordnungen sowie solche der Fischereiverbände und des Vereins, die im Zusammenhang mit der Ausübung der Angelfischerei stehen, zu beachten.

 

§ 10 Anordnung an den Vereinsgewässern und Anlagen

 

An den Vereinsgewässern und  - Anlagen ist im Zusammenhang mit der Ausübung der Angelfischerei und der sonstigen Nutzung der Vereinseinrichtungen stehenden Anordnungen der Vorstandsmitglieder und Fischereiaufseher Folge zu leisten.

 

§ 11 Schutz von Natur und Umwelt

 

  1. Der Schutz von Natur, Umwelt u.a. ist eine unmittelbare persönliche Verpflichtung jedes einzelnen Mitgliedes.
  2. Näheres regelt die Gewässerordnung.

 

§ 12 Fischerprüfung

 

  1. Mitglieder, die die Fischerprüfung noch nicht abgelegt haben, sind verpflichtet, diese binnen eines Jahres nach Aufnahme in den Verein nachzuholen.
  2. Dieses gilt auch für Jugendliche, die das 13. Lebensjahr vollendet haben.

 

§13 Datenschutz

 

  1. Dem Mitglied ist bekannt, dass der Verein für seine Zwecke auf die Person des Mitliedes bezogene Daten entsprechend den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes verarbeitet und nutzt
  2. Insoweit kommen auch Veröffentlichungen in den Vereinemitteilungen in Betracht, es sei denn dass Mitglied hat dieses ausdrücklich und schriftlich untersagt.

 

§14 Teilnahme am Vereinsleben

Die Mitglieder sind gehalten, am Vereinsleben, insbesondere an den Veranstaltungen des Vereins, regelmäßig teilzunehmen.

 

§15 Stimmrecht

 

  1. Aktive Mitglieder haben Stimmrecht und passives Wahlrecht. Alle anderen Mitglieder haben nur Teilnahme – und Antragsrecht.
  2. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar

 

§16 Fischereierlaubnisschein

 

  1. Jedes aktives Mitglied, welches das 10. Lebensjahr vollendet hat, hat Anspruch au Erhalt eines Fischereierlaubnisscheines für die Vereinsgewässer, soweit die in den Pachtverträgen festgelegten oder sich aus der Kapazität der betreffenden Gewässer ergebene Zahl der Erlaubnisscheine dies zulässt. Bei der Vergabe von Jahres- Fischereierlaubnisscheinen nicht berücksichtigten Mitglieder haben ein bevorzugtes Anrecht auf den Bezug von Tages – Fischereierlaubnisscheinen. Die Fischereierlaubnis kann auf bestimmte Gewässer beschränkt werden.
  2. Der Anspruch ist von der rechtzeitigen Zahlung des fälligen Jahresbeitrages für aktive Mitglieder und Jugendliche sowie der Vorlage des gültigen Jahresfischereischeines abhängig.
  3. Er entfällt, falls die Fischerprüfung entgegen §12 der Satzung nicht abgelegt ist.

 

§17 Gewässerordnung

 

  1. Die Grundsätze und Einzelheiten der Ausübung der Angelfischerei ergeben sich aus der Gewässerordnung.
  2. Die Bestimmungen der Gewässerordnung sind verpflichtend.
  3. Ein Exemplar der Gewässerordnung ist jedem Mitglied auszuhändigen und im Aushang anzuzeigen.

§ 18 Fangliste

 

  1. Jedes aktive Mitglied (einschließlich der Jugendlichen) ist verpflichtet, eine Fangliste zu führen und nach näherer Weisung des Vorstandes an diesen abzugeben. Jeder gefangene und mitgenommene Fisch ist unmittelbar nach dem Fan in die Fangliste einzutragen.
  2. Im Falle der Nichterfüllung dieser Pflichten wird – ohne weitere Anhörung – ein Angelverbot ausgesprochen
  3. § 6 Abs. 7 gelten entsprechend.
  4. Der Fischereierlaubnisschein wird erst nach Abgabe der Fangliste für des folgende Jahr ausgegeben.

 

§19 Anlage, Einrichtungen und Veranstaltungen

 

Die Mitglieder haben das Recht, die Vereinsanlagen, Einrichtungen und dergleichen zu benutzen sowie an den Veranstaltungen des Vereins teizunehmen.

 

§20 Ausweise

 

  1. Jedes Mitglied das die entsprechende Voraussetzung erfüllt, erhält einen Fischerpass.
  2. Der Fischerpass, Jahresfischereischein und der Fischereierlaubnisschein sind beim Angeln den Kontrollberechtigten auf Verlangen auszuhändigen.

 

 

IV. Vereinsjugend

§21 Jugendordnung

 

  1. Die Jugendlichen gehören der Jugendabteilung des Vereins an. Diese ist Mitglied der Verbandsjugend. Deren Jugendordnung ist für den Verein und seine Jugend unmittelbar verpflichtend.
  2. Unbeschadet der Vorschriften der Satzung gilt für die Jugendlichen die Jugendordnung des A.S.V. Fischwaid Herzogenrath e. V. 1963.
  3. Die Jugendlichen sind gehalten an den Veranstaltungen der Jugendabteilung insbesondre an den Schulungen, teilzunehmen und sich mit den ethischen Vereinsvorschriften vertraut zu machen.
  4. Sie sollen an den übrigen Vereinsveranstaltungen teilnehmen,
  5. An den Maßnahmen des Vereins, die im Zusammenhang mit den in §2 Abs. 1 der Satzung genannten Vereinszwecken stehen, sollen sie sich nach Kräften beteiligen.
  6. Sie haben den Weisungen des Jugendleiters bzw. seines Stellvertreters Folge zu leisten, die im Zusammenhang mit dem Vereinsleben, insbesondere der Ausübung der Angelfischerei und des Castings stehen.
  7. Jungendliche, die die Fischereiprüfung noch nicht abgelegt haben, dürfen die Angelfischerei im ersten Mitgliedsjahr erst nach Teilnahme an Schulungsveranstaltungen ausüben, damit genügende Grundkenntnisse der Angelfischerei vorhanden sind.
  8. Sie dürfen die Angelfischerei nur mit einer Angel und einem Haken und nur unter Aufsicht eines Inhabers mit gültigem Jahresfischereischein, welcher das 18. Lebensjahr vollendet hat, ausüben.
  9. Bei den fischereiliche Gemeinschaftsveranstaltungen des Vereins können die Jugendlichen eine eigene Gruppe bilden.

 

§ 22 Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind, der Vorstand und der Ehrenrat.

 

§23 Mitgliederversammlung

 

  1. Die Mitgliederversammlung bestimmt die Richtlinien im Vereinsleben.
  2. Sie ist für die Änderungen der Satzung, die Ernennung von Ehrenmitgliedern sowie den Erlass der Ehrenordnung zuständig.
  3. Sie beschließt die Höhe der Aufnahmegebühr, den Jahresbeitrag für aktive  und inaktive Mitglieder und Jugendliche, die Höhe der jährlich zu zahlenden Umlagen oder Zuschüsse zur Finanzierung von Unterdeckungen bei Vereinsveranstaltungen oder anderen Umlagen.
  4. Die Mitgliederversammlung wählt und entlastet in einzlakten die Mitglieder des Vorstandes und des Ehrenrates, die kein weiteres Vereinsamt bekleiden dürfen. Sie wählt den stellvertretenden Jugendleiter, sowie zwei Kassenprüfer (meist zwei Vertreter) die nicht dem Vorstand angehören dürfen und von denen nur einer für ein weiteres Jahr wieder wählbar ist. Im Übrigen ist Wiederwahl zulässig.
  5. Die Mitgliederversammlung nimmt den Kassenbericht und den Bericht der Kassenprüfer sowie den Jahresgeschäftsbericht des Vorstandes entgegen,
  6. Sie entlastet den Kassierer und den Vorstand und ist befugt, mit 2/3 Mehrheit den Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder vorzeitig abzuberufen.
  7. Beschlüsse der Mitgliederversammlung binden jedes Mitglied.

 

 

§24 Einberufung, außerordentliche Mitgliederversammlung

 

  1. Die Mitgliederversammlung findet wenigstens einmal jährlich statt.
  2. Sie wird vom Vorstand durch schriftliche Einladung, an die Mitglieder zwei Wochen vorher zugehen soll, einberufen. Zugleich ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung bekannt zu machen.
  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom Vorstand aus besonderen Anlass jederzeit einberufen werden.
  4. Der Vorstand muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn dies von mindestens 20% der Mitglieder beantragt wird.
  5. Abs. 2 gilt für die außerordentliche Mitgliederversammlung

 

§ 25 Leitung

 

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Ersten Vorsitzenden, in dessen Verhinderung, vom zweiten Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.
  2. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich
  3. Der Vorstand kann Gäste zulassen.

 

§ 26 Beschlussfähigkeit

 

  1. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen bzw. (noch) Anwesenden beschlussfähig.

 

§ 27 Tagesordnung

 

  1. Jedes Mitglied – außer den Jugendlichen – kann bis spätestens eine Woche vor dem Tage der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass die Behandlung weiterer Angelegenheiten auf die Tagesordnung gesetzt wird.
  2. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ändern.
  3. Über die Anträge und Ergänzungen der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen Stimmen erforderlich.
  4. Anträge auf Auflösung des Vereins oder Änderungen seines Zwecks können nicht als nachträgliche Anträge zur Tagesordnung in der Mitgliederversammlung gestellt werden.
  5. Nr., 1 u. 3 gelten nicht für Anträge auf Satzungsänderungen. Diese sind mit der Einladung zu Versenden.

 

§ 28 Vorstand

 

  1.  Der Vorstand besteht aus dem Ersten Vorsitzenden, dem Zweiten Vorsitzenden, dem Geschäftsführer, dem Kassierer, dem Gewässerwart, dem Jugendleiter, dem Sportwart.
  2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten ( § 26 BGB) durch den Ersten Vorsitzenden, dem Geschäftsführer und den Kassierer. Jeder von Ihnen hat Einzelvertretungsbefugnis, jedoch im Innenverhältnis ist die Vertretungsbefugnis des Geschäftsführers auf den Fall der Verhinderung, des 1. Vorsitzenden und des Geschäftsführers beschränkt.

 

§ 29 Aufgaben, Zusammentreten, Vertraulichkeit, Amtsdauer

 

  1. Der Vorstand gestaltet das Vereinsleben im Sinne der Satzung und führt Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus.
  2. Er ist zuständig für alle Angelegenheiten des Vereins, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung und dem Ehrenrat vorbehalten sind.
  3. Der Vorstand beruft die Fischereiaufseher für die Vereinsgewässer.
  4. Der Vorstand ist berechtigt, außerplanmäßiges Ausgeben für dringende Fälle zu beschließen und durchzuführen.
  5. Er erlässt eine Gewässerordnung, sorgt für einen sachgemäßen Zustand der Vereinsanlagen und Vereinsgewässer, insbesondere die erforderlichen Fischbesatzmaßnahmen und setzt die Zahl der jährlichen Arbeitsstunden fest.
  6. Der Vorstand tritt bei Einberufung durch den Ersten Vorsitzenden oder auf Verlangen von zwei seiner Mitglieder zusammen.
  7. Die in den Vorstandssitzungen gemachten Vorschläge und die daraus durch Abstimmung bestätigten Änderungen – Ergänzungen sind grundsätzlich vertraulich zu behandeln.
  8. Ein Vorstandsmitglied, das zugleich Mitglied in einem anderen Angelverein ist hat dies und evtl. Funktion in dem Anderen Verein von sich aus dem Vorstand mit zuteilen.
  9. Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt 4 Jahre, von Tag der Wahl an gerechnet. Bis zur erfolgreichen Neuwahl bleibt der Vorstand jedoch im Amt.
  10. Scheidt ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen. Scheidet ein weiteres Vorstandsmitglied aus, so ist innerhalb einer angemessene Frist – eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die den ursprünglich gewählten Vorstand um die Zahl der ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder ergänzt.

 

§ 30 Beschlussfassung

 

  1. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 2/3 Vorstandsmitglieder anwesend sind.
  2. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Veranstaltung.
  3. Beschlüsse des Vorstandes sind für jedes Mitglied bindend.

§ 31 Erster Vorsitzender

 

  1. Der Erste Vorsitzende leitet das Vereinsleben entsprechend der Satzung und den weiteren Vereinsvorschriften sowie den Beschlüssen der Mitgliederversammlung und des Vorstandes.
  2. Bei der Mitgliederversammlung erstattet er zusammen mit dem Geschäftsführer einen Geschäftsbericht.
  3. Bei den Vorstandswahlen schlägt er – soweit möglich – der Mitgliederversammlung die übrigen Mitglieder des Vorstandes zu Wahl vor.

 

§ 32 Zweiter Vorsitzender

 

  1. Der Zweite Vorsitzende unterstützt den Ersten Vorsitzenden in allen seinen Aufgaben.
  2. Durch Beschluss des Vorstandes werden ihm besondere Sachgebiete als Arbeitsbereich zugewiesen.

 

§ 33 Geschäftsführer

 

  1. Der Geschäftsführer ist für organisatorische und verwaltungsmäßige Arbeit, insbesondere für den Schriftverkehr des Vereins verantwortlich.
  2. Er unterstützt den Vorsitzenden und erstellt mit ihm den Geschäftsbericht.
  3. Ihm obliegt die Protokollführung bei den Mitgliedern – Vorstandssitzungen.
  4. Beschlüsse, die dauernde Geltung für die Zukunft haben, sowie über die Auslegung von Bestimmungen der Satzung, hat der Geschäftsführer als Anlage zur Satzung zu nehmen.
  5. Der Geschäftsführer sammelt und verwaltet die Vereinsakten nach Sachgebieten und Daten.
  6. Er führt das Mitgliederverzeichnis und sorgt für die rechtzeitige Einladung zu den Vereinsveranstaltungen, sowie für Druck und Versand der Vereinsrundschreiben.

 

§ 34 Kassierer

 

  1. Der Kassierer verwaltet die Vereinskasse und ist für den Zahlungsverkehr des Vereins zuständig.
  2. Er zeiht die festgesetzten Aufnahmegebühren, Beiträge, sowie Umlagen ein, leistet die erforderlichen Zahlungen und führt Buch über sämtlichen Einnahmen und Ausgaben.
  3. Belege werden von ihm abgeheftet und verwahrt.
  4. Er verfährt nach den anerkannten Grundsätzen einer ordnungsgemäßen Buchführung.
  5. Er hat darauf zu achten, dass die Verpflichtungen des Vereins seine verfügbare Mittel nicht übersteigen.
  6. Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung hat er seinen Kassenbericht zu erstatten.
  7. Anlässlich der Kassenprüfung legt er die in § 42 Abs.1 der Satzung bezeichneten Unterlagen den Kassenprüfern zu Zwecke der Prüfung vor und erteilt die erforderlichen Auskünfte.

 

§ 35 Gewässerwart

 

  1. Der Gewässerwart, überwacht die Vereinsgewässer. Er achtet darauf, dass dort sachgemäße Zustände herrschen und die Mitglieder die gesetzlichen, behördlichen und vereinsmäßigen Bestimmungen beachten.
  2. Er ist befugt, Kontrollen, die sich neben den Ausweispapieren auch auf Angelgeräte Angeltaschen und dergleichen erstrecken können, durchzuführen.
  3. Seine Feststellungen bei Beanstandungen hat er in eine Kontrollliste einzutragen, die Zeit, Ort und Name des Betroffenen sowie den Tatbestand und ggfls. Zeugen oder Beweismittel festhält.
  4. Insbesondere obliegt ihm die Kontrolle dahin, ob schädliche Veränderungen an Gewässern oder Ufern vorliegen, ggfls. hat er Wasser, Bodenproben zu entnehmen und nach Absprache mit dem Vorstand untersuchen zu lassen.
  5. Bei Fischsterben oder Fischerkrankungen hat er entsprechenden Fisch aufzunehmen und sie unter Beachtung der einschlägigen Richtlinien nach Absprache mit dem Vorstand zum Zwecke der Untersuchung an den in Betracht kommenden Instituten oder Stellen einzusenden oder Entsprechendes zu veranlassen.
  6. Über seine Feststellungen unterrichtet der Gewässerwart unverzüglich den Vorstand.
  7. Zur Erfüllung seiner Aufgaben soll er wöchentlich wenigstens 2 Kontrollgänge durchführen.
  8. Er ist die technische Durchführung von Fischbesatz und die Betreuung der Anlagen in den Vereinsgewässern zuständig.

§ 36 Jugendleiter

 

  1. Der Jugendleiter fasst die Jugendlichen des Vereins zu einer Jugendgruppe zusammen und führt sie entsprechend den Vorschriften der Satzung, der Jugendordnung und der übrigen Vereinsordnungen.
  2. Ihm obliegt es, die Jugendlichen mit den sportlichen Grundsätzen, gesetzlichen und anderen Bestimmungen und den technischen Fertigkeiten der Angelfischerei vertraut zu machen, sie insbesondere über die –Bestimmungen der Vereinsvorschriften, speziell den Vereinszweck und das Vereinsleben zu unterrichten.
  3. Zu diesem Zweck soll er im Moment wenigstens eine Schulungsveranstaltung mit theoretischem oder praktischem Lehrinhalt abhalten. Der Lehrplan ist mit dem Vorstand abzustimmen.
  4. Er unterrichtet den Vorstand über das gesamte Leben und alle besonderen Vorkommnissen in der Jugendabteilung, insbesondere über Verstöße gegen gesetzliche und vereinsmäßige Bestimmungen.

§ 37 Sportwart

 

  1. Der Sportwart organisiert und leitet den Sportbertrieb des Vereins entsprechend den Wettkampfbestimmungen des Rheinischen Fischreiverbandes sowie entsprechend den Vereinsvorschriften,
  2. Er ist verantwortlich für die Organisation und die technische Abwicklung von fischereiliche Gemeinschaftsveranstaltungen des Vereins.

§ 38 Kontrollrechtsinhaber

 

  1. Kontrollrechte mit gültigem Kontrollausweis, stehen jedem Vorstandsmitglied sowie vom Vorstand berufene Vereinsmitgliedern zu.

 

§39 Gegenseitige Unterstützung und Information

 

  1. Die Vorstandsmitglieder unterstützen sich gegenseitig in allen ihren Aufgaben und Informieren den Ersten Vorsitzenden laufend über die Gegebenheiten in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereich und andere für das Vereinsleben bedeutsame Umstände, die ihnen bekannt werden. Der Vorsitzende ist angehalten, Probleme die in Vorstandsitzungen von den Vorstandsmitgliedern angesprochen werden, kurzfristig, d.h. spätestens bis zur nächsten Vorstandssitzung anzusprechen

 

§ 40 Ehrenrat

 

  1. Der Ehrenrat, der aus seiner Mitte einen Vorsitzenden wählen soll, besteht aus 3 Mitgliedern.
  2. Er entscheidet über die Berufung gegen die in § 44 Abs.1 der Satzung genannten Disziplinarmaßnahmen.

 

 

 

V Ämter

§ 41 Gewässer – Kontrolleure

 

  1. Der Unterstützung des Gewässerwartes dienen wenigstens drei Kontrolleure, die nicht im Vorstand tätig sind.
  2. Sie können zu Vorstandssitzungen zugelassen werden, haben jedoch weder Antrags – noch Stimmrecht.
  3. Ihre Rechte und Pflichten entsprechen denen des Gewässerwartes.
  4. §29 Abs.7 der Satzung gilt entsprechend.

 

§ 42 Kassenprüfer

 

  1. Die Kassenprüfer prüfen die Rechnungsbelege des Vereins auf ihre formelle und materielle Richtigkeit, Vollständigkeit und Ordnung sowie Soll und Haben der baren und unbaren Geldbestände.

 

  1. Hierzu sind ihnen vorzulegen:
  1. Die Geschäftsbücher und sonstige Buchhaltungsunterlagen
  2. Die Belege, Bankauszüge und Bankbücher
  3. Die Bar-Kasse

 

  1. Das Ergebnis der rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung durchzuführenden Prüfung ist in einem schriftlichen Kassenprüfbericht festzuhalten, der von den Prüfern unter Angabe von Datum und Ort zu unterschreiben ist. Es soll wenigstens 5 Tage vor der Mitgliederversammlung vorliegen und dann in der Regel dem Ersten Vorsitzenden als Ausfertigung übergeben werden.
  2. Der zu den Vereinsakten und zu den persönlichen Unterlagen der Prüfer zu nehmenden Bericht soll folgende Angaben enthalten.
  1. Name der Prüfer
  2. Name des Kassierers
  3. Zeit und Ort der Prüfung
  4. Zeitraum der Prüfung
  5. Geprüfte Unterlagen
  6. Prüfungsfeststellung
  7. Bare und unbare Geldbestände
  8. Endvermögen zu Stichtag

 

  1. Auf Grund des Prüfungsergebnisses schlagen die Kassenprüfer der Mitgliederversammlung die Entlastung oder Nichtentlastung des Kassierers und des Vorstandes vor.
  2. § 29 Abs.9 der Satzung gilt entsprechend.
  3. Scheidet ein Kassenprüfer während der Amtszeit aus, findet auf der nächsten Mitgliederversammlung eine Ergänzungswahl statt.

VI. Vereinsveranstaltungen

§ 43 Sportliche und fischereiliche Gemeinschaftsveranstaltung

 

  • Die Bedingungen bei sportlichen und fischereiliche Gemeinschaftsveranstaltungen werden vom Vorstand festgesetzt und bekannt gemacht.

 

VII. Disziplinarmaßnahmen

 

§ 44 Disziplinarverfahren

 

  1. Unbeschadet der Vorschriften über den Vereinsausschluss gem.§6 Abs. 4 der Satzung kann der Vorstand bei Verstößen gegen die Satzung, die Jugendordnung, die Gewässerordnung oder Sonstige Vereinsvorschriften folgende Maßnahmen ergreifen
    1. Mündliche oder schriftliche Ermahnung
    2. Zeitweilige Entziehung der Mitgliedschaft

 

  1. Gegen die Maßnahme nach Abs. 1 kann Berufung beim  Ehrenamt eingelegt werden.

 

§ 45 Betroffenheit oder Befangenheit

 

  1. Ein Mitglied des Vorstandes oder des Ehrenrates das von einem Disziplinarverfahren i. S: §6 Abs.4 oder §49 der Satzung vom Verfahrensgegenstand betroffen oder berührt ist, ist von der Mitwirkung im Verfahren ausgeschlossen.
  2. Ein Mitglied des Vorstandes, oder des Ehrenrates bei dem die Besorgnis der Befangenheit besteht, kann von dem Verfahrensbetroffenen abgelehnt werden. Über die Ablehnung entscheidet das jeweilige Restgremium endgültig. Der Ablehnungsgrund ist verwirkt, wenn er nicht sofort nach seinem bekannt wird, schriftlich geltend gemacht wird.

 

 

VIII. Geschäftsordnung

§ 46 Ordnungsmaßnahmen

 

  1. Zur Aufrechterhaltung der Ordnung auf der Mitglieder – Vorstandsversammlung stehen dem jeweiligen Versammlungsleiter folgende Maßnahmen zur Verfügung.
  1. Ordnungsruf
  2. Verweisen zur Sache
  3. Zurückweisen ungehöriger Ausdrücke
  4. Entziehung des Wortes
  5. Ausschluss aus der Versammlung auf Zeit oder für die Dauer der Versammlung
  6. Schließen der Versammlung

 

  1. Die Maßnahme gemäß Abs.1 Buchstabe c  ) ist erst nach zweimaligen Verweisen zu Sache oder Zurückweisen ungehöriger Ausdrücke, die Maßnahme nach Buchstabe f ) nur bei allgemeiner erheblicher Störung der Versammlung trotz zweimaliger Abmahnung möglich.

 

§ 47 Verhandlung - ,Wort – und Antragsfolge

 

  1. Die Verhandlungen werden parlamentarisch geführt. Das Wort ist erst beim Versammlungsleiter zu beantragen. Der Protokollführer führt die Rednerliste.
  2. Das Wort zur Geschäftsordnung, zum Antrage oder zur Anfrage ist, nachdem der Vorredner ausgesprochen hat, sofort zu erteilen. Im Übrigen erteilt der Versammlungsleiter das Wort in der Reihenfolge der Rednerliste.

 

§ 48 Versammlungsleiter

 

  • Hat der Versammlungsleiter selbst Anträge zu stellen, so überträgt er die Leitung der Versammlung seinem Stellvertreter.

§ 49 Ausschüsse

 

  1. Die Versammlung kann zur Bearbeitung bestimmter Angelegenheiten Ausschüsse bilden
  2. Der Ausschuss soll aus seiner Mitte einen Vorsitzenden wählen, der die Ausschusstätigkeit leitet und das Ergebnis derselben, der Versammlung zur Beschlussfassung vorzutragen hat.

 

§ 50 Abstimmungsarten

 

  • Die Abstimmung kann erfolgen ,
  1. Durch allgemeine Zustimmung
  2. Durch Handheben
  3. Geheim

 

§51 Abstimmungsweise

 

  1. Wer ist für den Antrag?
  2. Wer ist gegen den Antrag?
  3. Wer enthält sich der Stimme?

 

§ 52 Verfahren bei Wahlen

 

  1. Vor dem Wahlgang ist der Kandidat zu befragen, ob er im Falle seiner Wahl diese annehme. Lehnt er diese ab, erlischt seine Kandidatur.
  2. Steht für ein Amt nur ein Kandidat zur Verfügung, erfolgt die Wohl entsprechend den Regeln von § 51 der Satzung
  3. Sind für ein Amt mehrere Kandidaten wirksam vorgeschlagen, so erfolgt ein einmaliger geheimer Wahlgang, in welchem jeder Stimmberichtigte einen Kandidaten wählt. Gewählt ist der Kandidat, der die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Bei Stimmengleichheit erflogt eine Stichwahl.

 

§ 53 Einfache relative Mehrheit

 

  1. Soweit in der Satzung kein anders Mehrheitsverhältnis vorgeschrieben ist, ist zur Annahme eines Antrages die einfache Mehrheit erforderlich.
  2. Die einfache Mehrheit ist eine relative Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
  3. Unter einfacher relativer Mehrheit ist die Mehrheit im Verhältnis der Ja – und Nein – Stimmen zu verstehen. Stimmenenthaltungen bleiben außer Betracht.

 

§54 Versammlungsprotokoll

 

  1. Das Protokoll (ein Ergebnis, nicht ein Wortprotokoll) muss, einen Überblick über den Ablauf der Veranstaltung ermöglichen. Im Einzelnen hat es zu erhalten:

 

  1. Datum, Ort, Beginn und Schluss der Versammlung
  2. Die Namen der Anwesenden (ggfls. Als Anlage), wobei Nichtstimmberechtigte auszuweisen sind
  3. Die Tagesordnung (ggfls. Als Anlage)
  4. Sämtliche Beschlüsse
  5. Die zahlenmäßigen Ergebnisse der Abstimmung en, falls nicht Einstimmig vorliegt

 

  1. Das Protokoll wird vom Protokollführer unterschrieben und auf der nächsten Versammlung verlesen, genehmigt und zu den Akten genommen.

 

 

IX. Schlussbestimmungen

§55 Gefahrtragung und Versicherung

 

  • Die Mitglieder üben die Angelfischerei an den Vereinsgewässern und den Sport an den Vereinsanlagen usw. auf eigene Gefahr aus. Eine Haftung des Vereins findet nicht statt.

 

§ 56 Satzungs- und Zweckänderung, Auflösung

 

  1. Die Satzung sowie ihre Bestimmungen können von  der Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit aufgehoben werden.
  2. Zur Auflösung des Vereins oder zu einer Änderung seines Zweckes ist eine 4/5 Mehrheit der Mitgliederversammlung erforderlich.

 

§ 57 Liquidation

 

  • Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Verlust seiner Rechtsfähigkeit sind vorbehaltlich eines anderen Beschlusses der Mitgliederversammlung der Erst Versitzende, der Geschäftsführer und der Kassierer zuständig.

 

§ 58 Satzungsbefehl, früherer Vorschriften

 

  1. Alle Vorschriften der Satzung müssen grundsätzlich beachtet werden.
  2. Frühere Vereinsvorschriften, die den Bestimmungen dieser Satzung entgegenstehen sind aufgehoben.

 

 

13.Juli 2008

 

Der Vorstand